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Floristische Kartierung

Neue floristische Kartierung NRW

Unter Federführung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucher-
schutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) wird eine neue floristische Kartierung in NRW durchgeführt.
Dazu sind fünf Regionalstellen eingerichtet worden. Die Biologische Station Hochsauerlandkreis koordiniert die Kartierung in Südwestfalen für die Kreise Soest, Olpe, Siegen-Wittgenstein, Märkischer Kreis und HSK.

Bis zum Jahr 2017 sollen alle Gefäßpflanzen der Roten Liste NRW neu erhoben werden. Wie die Kartierungen zuvor handelt es sich um eine ehrenamtliche Kartierung, bei der alle Interessierten zur Mitarbeit aufgerufen sind.

 

 

Zweiblütiges Veilchen

Zweiblütiges Veilchen
(Viola biflora)

 

Zwiebel-Rispengras

Zwiebel-Rispengras
(Poa bulbosa)

 

Buntes Vergissmeinnicht

Buntes Vergissmeinnicht
(Myosotis discolor)

 

Karte Regionalstellen (LANUV)


 

 

 

Welche Ziele verfolgt das Projekt?

- Herausgabe eines aktuellen Verbreitungsatlasses gefährdeter Farn- und
  Blütenpflanzen in NRW
- Schaffung der Datengrundlage für die nächste Rote Liste (für 2020 geplant)
- Datensammlung für die Naturschutzarbeit

Wie ist das Projekt organisiert?
Die Leitung der Kartierung liegt beim LANUV. Hier werden die erhobenen Daten auch in einer landesweiten Datenbank gesammelt und verwaltet.
Insgesamt fünf über das Land verteilte Regionalstellen übernehmen die Koordination vor Ort.
Als Zeitraum für die Kartierung sind zunächst die Jahre 2013 bis 2017 vorgesehen.

 

Wer kann sich beteiligen?
Jeder an der heimischen Flora Interessierte kann sich ehrenamtlich beteiligen. Ausgeprägte botanische Kenntnisse sind vorteilhaft, können aber auch im Rahmen der Mitarbeit selbst angeeignet werden.

 

Was soll kartiert werden?
Schwerpunkt der Erfassung sind seltene und gefährdete Gefäßpflanzen gemäß der Roten Liste. In 2013/2014 sollen insbesondere die Arten der Rote-Liste-Kategorien 1 und R (landesweite oder regionale Einstufung) kartiert werden, in den Folgejahren die Kategorien 2 und 3. Die Vorkommen sollen punktscharf mit möglichst genauen Häufigkeitsangaben erhoben werden. Bei Arten mit Einstufung RL3 und geringer ist ein (lagegenauer) Fundpunkt pro MTB-Viertelquadrant ausreichend.

 

Machen Sie mit!

Nach der Registrierung im Florenportal unter www.florenkartierung-nrw.de können Sie im Gelände Daten mit Hilfe der kostenlosen Smartphone-App oder "traditionell" mit Karte und Erfassungsbogen erheben.
Im Anschluss werden die Daten in das Portal übertragen und fließen in die Datenbank des LANUV ein.

Um den Schutz sensibler Pflanzenmeldungen sicherzustellen, ist die Sicht auf die Artfunde anderer Kartierer eingeschränkt: Seltene Arten (RL-Status R, 1, 2) werden Ihnen nicht in der lagegenauen Fundortkarte angezeigt.
 

Ansprechpartner für die Kartierung:
Werner Schubert - w.schubert(at)biostation-hsk.de (Fachliche Leitung)
Katharina Wrede - k.wrede(at)biostation-hsk.de (Florenportal, Organisation)
Richard Götte - richard-goette(at)t-online.de (Fachliche Begleitung)


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